Kassandra

12015/2016

Theater im Ballsaal Bonn / Kunstmuseum Bochum

Kassandra ist ein interdisziplinäres Tanztheater-Projekt, das mit den verschiedensten Künsten und Darstellungsformen (Musik, Tanz, Schauspiel, Gesang, Installation) arbeitet und diese vereint.

Thema des Stückes ist die antike Kassandra-Figur, die vom Gott Apollon die Gabe der Weissagung erhielt, doch zugleich von ihm verflucht wurde: Sie werde das Unheil voraussehen, doch niemand werde ihr Glauben schenken. Kassandra durchschaut klar die Mechanismen von Macht und sieht die ungeheuerlichen Folgen von Krieg, Verrat und Mord voraus, ohne dass sie Einfluss nehmen kann. Gewalt erzeugt Gewalt damals wie Heute. Das Stück wird keinem linearen Handlungsablauf folgen, sondern man erlebt wie Kassandra, allein gelassen in ihrer Ohnmacht, eine höchst erstaunliche psychologische Wandlung vollzieht. Sie emanzipiert sich aus der Rolle des willenlosen Mediums eines grausamen Gottes hin zu einer autarken, selbstbewussten, selbstbestimmten Haltung. In aller Konsequenz und Klarheit begegnet sie dem Geschehen ohne Beschönigung um letztendlich in Ihrer Abwendung alter Strukturen Ihren eigenen Tod kühl und klar zu begrüßen.

 

Michaela Isabel Fünfhausen (Regie//Choreographie//Installation)

Jannis Arampatzis (Schauspiel//Choreographie//Dramaturgie)

Uwe Storch (Komposition)

Kim Zieschang (Regieassistenz)

Marc Brodeur (Licht)


Shakespeare Sonetten

2014
Prinzregent Theater - Rotunde Bochum

im Rahmen des Shakespeare Festivals ein Stück über Zeit, Vergänglichkeit, Liebesweh, Wandel und Neubeginn.

Darsteller:
Tanz und Choreografie: Michaela I. Fünfhausen (black Lady)

Violoncello: Christiane Chonradt
Sprecherin: Regine Ellmer
Akkordeon: Anja Kreysing
Stimme: Rachel Seifert
Flöte: Ingo Völkner


Cello Installation

2013
Bochum - Klangwerkstatt Rottstraße 5


Ordo Virtutum

2009
Steirischer Herbst, Graz - Köln

"Spiel der Kräfte" nach einem Singspiel von Hildegard von Bingen

Dasteller/innen:
Michaela I. Fünfhausen
und der Chor Ars Coralis unter der Leitung von Maria Jonas


Tallassa

2008
New Music Festival in Dublin

Rund ums Meer und altgriechische Texte

Dasteller/innen:
Michaela I. Fünfhausen und Uwe Storch

Trompete:
Uwe Storch

Elektronische Musik:
David Stalling

Projektion:
Anthony Kelly


Zu Tisch

2007
Los Angeles - Filmfestival Dance Camera West

2013
Small Room Art Film Festival Korea/Japan

Begegnung dreier fremder Menschen an einem Tisch.

Dasteller/innen:
Johanna Hegenscheidt, Jannis Arabatzis und Fabien Chas

Regie:
Michaela I. Fünfhausen und Regina Bärtschi

Musik:
Uwe Storch

Kamera:
Hans-Günter Brodmann


Jenseits der Steine

2006
Orangerie in Köln - Konstanz

Darstellerin:
Stefanie Blau

Musik:
Uwe Storch


Brass Dance / Satie

2005
Schauspielhaus Bochum

Eine experimentelle Hommage an den Komponisten Erik Satie.

Darsteller/innen:
Michaela I. Fünfhausen, Christiane Conradt
und die Blechbläser der Bochumer Symphoniker

Cello:
Christiane Conradt

Musik:
die Blechbläser der Bochumer Symphoniker


Affectos Humanos

2004
Theater im Ballsaal, Bonn - Museum Bochum - Orangerie in Köln

Rekonstruktion einer Choreographie von Dore Hoyer - einstudiert und übergeben von Waltraud Luley.

Ehre/Eitelkeit, Begierde, Hass, Angst, Liebe

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen


Das Rot

2003
Akademie der Künste, Berlin - Theater im Ballsaal, Bonn

Tänzerische Umsetzung der vom Komponisten Wolfgang Rihm vertonten Gedichte von Karoline von Günderrode

Darsteller/innen und Sängerin:
Michaela I. Fünfhausen und Annette Elster

Piano:
Jutta Laubenberger


Dialog 1

2002
Aademie der Künste, Berlin und Tanzhaus, Düsseldorf

Projekt für Choreographen und Komponisten von der Akademie der Künste

Darsteller/innen:
Johanna Hegenscheidt, Yannis Arabatzis und Fabien Chas

Musik:
Jüri Reinvere


Die Gefiederte Schlange

2002
Schauspielhaus Bochum, Zeche - Akademie der Künste, Berlin

Über den Mythos der mexikanischen Gottheit Quetzalcoatl - Eine Installation zur Betrachtung verschiedener Bewusstseinsebenen.

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen

Musik:
Jüri Reinvere

Installation:
Kim Zieschang

Die Aktion fand in 2 ineinander geschachtelten Kuben statt, um die das Publikum kreisen konnte.


In die Stille

2002
Schauspielhaus Bochum, Zeche - Akademie der Künste, Berlin

Ein Stück über Trauer, Abschied und Einkehr nach den musikalischen Themen aus der Winterreise von Schubert

Darstellerinnen:
Michaela I. Fünfhausen und Cristiane Conradt

Cello:
Christiane Conradt

Bühneninstallation:
Kim Zieschang

Für die Installation wurden hunderte von Schieferplatten vom Rotterdamer Rathaus verwendet.

 


Fries der Lauschenden

2002
Zeche Zollverein, Essen

Rekonstruktion einer Choreographie von Marianne Vogelsang, inspiriert von dem Fries der Lauschenden von Ernst Barlach

Darsteller/innen:
Michaela I. Fünfhausen, Frank Frey, Liana Del Degan und Remo Rostagno


Ikaros

2001
Theater im Ballsaal, Bonn

Fliegen und Abstürzen im übertragenen Sinn auf Ziele und unsere Grenzen

Darsteller/innen:
Michaela I. Fünfhausen, Frank Frey und Liana Del Degan

Musik:
Glasmusikensembel von Bruno Kliegl

Kompositionen:
David Stalling

Projektionen:
Sebastian Tegeder


Barbaro O

2000
Heppel Theater, Berlin - Adelaide Festival, Australien

Die äußere und innere Biografie der Komponistin Barbara Strizzi

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen, Maria Jonas und andere

Regie:
Ann Christin Rommen

Musik:
Musikensembel für alte Musik, Stefan Radt und andere

Kompositionen:
Elena Kats-Chernin


De Terra Universale

1999
Theater im Ballsaal, Bonn - Akademie der Künste, Berlin

Über das sinnliche und das wissenschaftliche Erleben der Natur.

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen

Projektion und Bühnenbild:
Marianne Hollenstein


Horizontal/Vertikal

1999
Schauspielhaus Bochum - Zeche

Abstrakte Inszenierung von Raum und Klang, Horizontal und Vertikal

Darstellerinnen:
Michaela I. Fünfhausen und Christiane Conradt

Cello:
Christiane Conradt

Improvisation und Komposition:
Christiane Conradt, Sophia Gubaidulina und Lachenmann

Bühnenbild:
Michaela I. Fünfhausen


Kali

1998
Theater im Ballsaal, Bonn

Kali, die Göttin der Zerstörung von Althergebrachtem und der Erneuerung.

Darstellerinnen:
Michaela I. Fünfhausen und Verena Weiß


Marienklage

1998
Styriade in Österreich - Köln - Festival Macau (China)

Darstellerinnen:
die Gruppe Condanza, Michaela I. Fünfhausen und Maria Jonas (Gesang)

Musik:
Paulina van Laarhoven, Viola de Gamba, Stefan Radt, Gittarone, Cembalo


Vogelsang-Tänze

1997
Festspielhaus Hellerau - Festival Macau (China)

Eine Rekonstruktion der fünf Bachpräludien von Marianne Vogelsang.
Einstudiert mit Manfred Schnelle.

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen


Erde

1997
Stiebeler Dorfkirche

Luft und Erde

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen


Morgen

1996/1997
Zeche Zollverein

Durch die Beobachtung von Feuersalamandern inspiriertes Stück

Darstellerin:
Michaela I. Fünfhausen


Musik:
David Stalling mit dem Instrument "Eisentür"


Brachland

Brachland

1995
Jahrhunderthalle Bochum

Ein Stück über Natur, Wissenschaft und Arbeit, in den Räumen der ehemaligen Dampfturbinenhalle namens Jahrhunderthalle.

Darsteller und Darstellerinnen:
Frank Frey, Tobias Sprenger, Michaela I. Fünfhausen

Choreographie:
Michaela I. Fünfhausen

Licht:
David Stalling, Thomas Fritsch

Musik:
LePuce

Dramaturgie
Michaela I. Fünfhausen and Boris Friedewald